Domaine François Villard

Quel enfant terrible! Oder zumindest wurde das François Villard nachgesagt, als er Ende der 80er-Jahre als Quereinsteiger seine ersten Reben pflanzte und die Weinszene der nördlichen Rhône ordentlich aufwirbelte. Doch die Stimmen verstummten rasch und als neuer Shooting Star gefeiert, ist er bis heute einer der anerkanntesten und etabliertesten Winzer der Region. Seine Weine begeistern und faszinieren, sind voller Intensität und Kraft, kommen aber niemals zu üppig oder massig daher. Totale Begeisterung garantiert!

Von der Leidenschaft geführt

Biologisch seit 2019
Niemals müde packt er 2019 die Umstellung seines Weingutes zu einem biologischen Betrieb an. Mit dem Jahrgang 2022 folgt die offizielle Zertifizierung. Bis heute pflegen François und sein Team die Weinberge ausschliesslich von Hand sowie ohne Bewässerung. Im Rebberg wie auch im Keller legt François grossen Wert auf akribische Kontrolle und Beobachtung. An beiden Orten ist der richtige Zeitpunkt entscheidend. Nur so können bereits im Rebberg ausdrucksstarke und ausgeglichene Weine in höchster Qualität entstehen. Auch die Natur sowie die Böden werden geschont und bleiben über Generationen hinweg gesund sowie produktiv.

Die Werte

Das Terroir
Die Sommer in der Rhône sind heiss und trocken. Kühlung verschafft einzig der Mistral-Wind aus Norden. Viele Sonnenstunden tragen wesentlich zum problemlosen und gesunden Ausreifen der Trauben bei. Die dann wiederum harschen Winter, auch mit Frost und eisigen Winden aus Norden werden von der Rhône abgemildert. Es entstehen vollmundige, charaktervolle Weine, die niemals massig daherkommen. Die biologisch, nur von Hand bewirtschafteten und bis zu 30-jährigen Reben der Domaine wachsen in den verschiedenen berühmten Gemeinden der nördlichen Rhône. Die Hänge sind allesamt nach Süd-Osten ausgerichtet und werden so von morgens bis zum Mittag sonnengeküsst sowie geschützt vor zum Teil starken Nord- und Westwinden. Rechtzeitig auf den Nachmittag, wenn die Hitze steigt, geht die Sonne Richtung Westen weg. Die Nachmittage bleiben warm, überhitzen dennoch nicht und die für die Aromen-Intensität nötige Abend-Nachtkühle setzt bereits früh ein. Die Böden sind je nach Gemeinde verschieden geprägt. Kühlere, etwas schwerere Sand- und Lehmböden mit einer lockeren Kiesauflage in Crozes-Hermitage oder karge, mineralische Granitböden in Condrieu. In beiden Lagen profitieren die Reben von der wärmespeichernden Eigenschaft sowie vom Mineraliengehalt der Böden und werden optimal versorgt.